Mein Name ist Barsch...Wolfs-Barsch.

Man könnte wirklich sagen der Wolfsbarsch ist so etwas wie der James Bond unter den Fischen. Figurbewusst und unglaublich dynamisch. Ein Einzelgänger mit der Lizenz zum Töten und auf seine ganz eigene Art irgendwie schon ein bißchen sexy. Ein Seeteufel kann da wohl kaum mithalten! Es ist ja fast überflüssig zu erwähnen, dass der Wolfsbarsch nicht wie andere Fische einen festen Ort zum Laichen hat, sondern diesen überall verteilt- noch so eine Parallele oder?

 

Dazu kommt, dass er obwohl ihn jeder kennt und er ein echter Klassiker ist, er immer wieder für Überraschungen und Begeisterung sorgt. Das hat er wohl, wie das menschliche Original, seiner Vielseitigkeit zu verdanken.

 

 

Aber: jeder Klassiker braucht ab und zu einen neuen Anstrich - das haben wir ja eindrucksvoll durch einen nun blonden 007 bewiesen bekommen. Deshalb hier für euch ein Rezept, um den Wolfsbarsch mal von seiner asiatischen Seite kennen zu lernen...was nicht heißen soll, dass Jacky Chan der nächste James Bond wird!


was ihr für 4 Personen im haus haben solltet:

500g Woflsbarschfilet

 

600g Tiefkühlerbsen

 

6 Stck. Bundmöhren

 

1 Schalotte

 

Salz, Zucker, Pfeffer

Speisestärke

 

Butter, Thymian

 

 300ml Gemüsebrühe

150ml Sahne

100ml Karottensaft

 

frischen Koriander

1 Zitrone, 1 Limette

 

1 EL Madras Curry

(oder ähnlichen)

 

Wasabipaste 

(Asia-Markt)



das rezept:

Stellt euch gleich zu Beginn einen Topf mit 2-3 Litern Wasser auf und bringt ihn zum kochen.

 

Sobald das Wasser kocht, die Erbsen kurz (ca. 2 Minuten) in kochendem Salzwasser angaren und rausnehmen.

-das Wasser aufheben für die Möhrchen-

Die Erbsen direkt mit 100ml der  Gemüsebrühe, 50ml der Sahne und

1 TL Wasabipaste in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab in einem weiteren Topf fein pürieren. Dann mit Pfeffer, Salz, Zucker und Limettensaft abschmecken und beiseite stellen. Es wird später nur ganz kurz aufgewärmt, so bleibt es schön grün! Mehr auf Wasabi steht und wem es nicht zu scharf ist, der kann nochmal mit der Paste nachschmecken.

 

Die Möhren waschen, schälen, längs halbieren und ca 3-4 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Die Hälften unbedingt sofort in einer Schüssel mit kaltem Wasser abschrecken, damit der Garprozess stoppt. Auch diese Wasser siollte leicht gesalzen werden. Lasst sie aber nicht zu lange da drin, sonst laugen die Inhaltstoffe aus!

 

Die Schalotte würfeln und zusammen mit dem Curry im Topf glasig schwitzen. So kommen die Curry-Aromen später richtig schön zur Geltung. Jetzt mit dem Rest der Gemüsebrühe und dem Karottensaft ablöschen und 5 Minuten einköcheln. Gebt nun die restliche Sahne dazu und schmeckt den Sud mit Salz, Zucker und Zitronensaft ab. Nach weiteren 2 Minuten des köchelns könnt ihr das Ganze jetzt mit dem Pürierstab fein pürieren - wer mag kann den Sud noch durch ein Sieb geben, aber zu Hause darfs ja gern auch unkompliziert sein! Den kochenden Sud ganz leicht mit Speisestärke (in kaltem Wasser gelöst) abbinden. Auf jeden Fall muss der Curry-Sud jetzt nochmal 2-3 Minuten köcheln, damit die Stärke später kein unschönes Mundgefühl gibt.

 

     Jetzt braucht ihr 2 Pfannen auf dem Herd. Eine für den Fisch, eine für     die Karotten. Die halben Möhrchen 2 Minuten von jeder Seite in                 Sesamöl anbraten, mit wenig Zucker karamellisieren und mit Salz und       Pfeffer abschmecken. Als Finish einfach mit frisch gehacktem                   Koriander bestreuen.

 

Die Wolfsbarschfilets portionieren und sorgfältig auf Gräten kontrollieren. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn ihr es mögt, die Hautseite mehlieren und dann bei mttlerer Hitze nur auf der Hautseite langsam schön kross braten. Ich nehme dafür ein gutes Rapsöl. Ihr werdet es wunderbar beobachten können, wie der Fisch langsam bis in den Kern durchgart. Habt ihr dickere Filets -so ungefähr 2-3cm- dann gebt den Fisch noch bei 120°C für 4-5 Minnuten in den Ofen. So wird er schön glasig.

 

Zum Schluss die Filets ganz kurz auf die Fleischseite drehen und mit 1 EL aufgeschäumter Butter und dem Thymian in der Pfanne aromatsieren.

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Kommentare: 1
  • #1

    Heide Chestnut (Donnerstag, 02 Februar 2017 20:15)


    Hey there, I think your blog might be having browser compatibility issues. When I look at your website in Ie, it looks fine but when opening in Internet Explorer, it has some overlapping. I just wanted to give you a quick heads up! Other then that, fantastic blog!

DER SPEZIALIST FÜR DIE LECKERSTEN FIRMENFEIERN IN NÜRNBERG, FÜRTH UND ERLANGEN!